Hostel 3: Splatter in Las Vegas

30
Mai
2012
Hostel 3

Zugegeben, ich bin zwei Monate zu spät dran, aber erst heute darauf gestoßen: ein neuer Teil der Hostel-Reihe ist in Deutschland erschienen. Grund für’s Verpennen: der Streifen kam nicht in die Kinos, sondern wurde direkt für DVD produziert. Der Trailer zum Film macht jedenfalls auf mehr – zumindest wenn man auf das Genre steht. Und ich muss sagen, ab und zu kann’s schon mal’n Splatter sein.

„Hostel 3“ spielt dieses Mal in Las Vegas, „Sin City“, die Stadt der Sünde. Ein junger Mann will dort, wo Glück und Fantasie kaum Grenzen kennen, mit seinen Freunden eine Junggesellenparty feiern. Bei Black Jack & Co. lässt es sich offenbar ganz gut auf den neuen Lebensabschnitt vorbereiten. Und wie das auf solchen „Hilfe-ich-heirate-bald“-Partys eben so üblich ist, treffen die vier Jungs bald auf zwei Damen, die sie zu einer Party an einem anderen Ort einladen. Bei dieser Party kommen sich zwei der Gäste schnell näher und – zack: werden sie verschleppt. Der „Elite Hunting Club“ hat wieder zugeschlagen…

Die restlichen Drei der Junggesellenparty machen sich auf die Suche nach ihrem Freund und geraten dabei schließlich auch in die Fänge des makaberen Folterclubs. Und es stellt sich heraus: einer der vier Freunde ist Mitglied und hat es auf die Braut abgesehen… Vielleicht hätten die Jungs es lieber bei ‘nem Abend im Online Casino belassen sollen?

Was banal klingt, ist nicht schlecht produziert – wenn man dem Trailer glauben schenken darf. Ein Film mit Schwung, schönen Bildern, guter Musik und natürlich einer gehörigen Portion Ekelpotential. Nichts für zarte Gemüter. Für alle anderen aber bestimmt ein ganz netter Film für einen Heimkino-Abend. Fans der Reihe sagen zwar, dass er bedeutend schlechter sein soll als seine Vorgänger, aber das kennt man ja auch bei anderen Fortsetzungsfilmen. „Also: Ich finde den Film bedeutend schlechter als Teil 1 und 2. Leider! Es war einfach ein Fehler die Handlung nach Las Vegas zu verlegen. Es wirkt durch das Publikum, dass beim “Morden” zusieht auch nicht mehr so bedrohlich oder prvers [sic!], wie in den Vorgängern.„ sagt zumindest Sascha in seinem Kommentar im Post zum Film bei Blairwitch.de.

Was das „Las-Vegas-Setting“ angeht, kann man sich streiten, ob es nun eine gute oder schlechte Idee war. Es lässt den Film allerdings trotz des Genres zumindest etwas „massentauglicher“ werden – und das ist es vielleicht auch, worauf die Macher abzielten.

Der Autor

Mein Name ist Chris. Ich komme aus dem wunderschönen Bamberg, bin 20 Jahre alt und habe eine Ausbildung als Kaufmann in Marketingkommunikation. Ich blogge schon seit über 3 Jahren. Für mich ist mein Blog ein Hobby, bei dem ich nicht nur Erfahrungen sammeln konnte, sondern auch interessante Kontakte knüpfen durfte! Mehr über mich und den Blog gibt es unter "Blog". Google+



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