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Dez 8, 2009

Gepostet von in Allgemein | 2 Kommentare

Google integriert Twitter und Facebook mit Echtzeitsuche

Google integriert Twitter und Facebook mit Echtzeitsuche

Google stellt sich auf die Twitter-Welt ein

Der Internetkonzern Google reagiert auf die wachsende Popularität des Kurznachrichtendienstes Twitter und integriert dessen Inhalte in seiner Suchmaschine. Die Ergebnisse von Suchanfragen auf Google werden nun auch Einträge von Twitter-Nutzern enthalten. Neben Twitter wird Google künftig auch Inhalte der Online-Gemeinden Facebook und Myspace auf seiner Seite zeigen. Die Ankündigung markiert den lange erwarteten Einstieg von Google in die Echtzeitsuche. Das Unternehmen hat öffentlich zugegeben, auf diesem Gebiet bislang hinterherzuhinken. Google kontert damit auch den Softwarekonzern Microsoft, dessen Suchmaschine Bing schon seit einigen Monaten Twitter-Einträge erfasst.

Twitter ist ein Internetforum für Mini-Botschaften, die in Echtzeit ausgetauscht werden. Der Dienst hat in diesem Jahr den Durchbruch zu einem Massenphänomen geschafft. In knappen Einträgen, die nicht mehr als 140 Zeichen haben dürfen, werden hier Kleinigkeiten aus dem Alltag ebenso verbreitet wie Gedanken zu aktuellen Themen. Immer mehr ist Twitter auch zur Plattform geworden, auf der aktuelle Nachrichten zuerst zu finden sind; oft stellen „Twitterer“ Einträge direkt von Schauplätzen der Ereignisse ins Netz.

Twitter-Einträge oder „Tweets“ nach Relevanz ordnen

Twitter verfügt selbst über eine Suchmaschine, allerdings werden die Einträge hier chronologisch aufgelistet und nicht nach Relevanz; entsprechend sind die Ergebnislisten sehr unübersichtlich. Bing und nun auch Google versuchen jetzt, die vielen Twitter-Einträge oder „Tweets“ nach Relevanz zu ordnen. Das ist keine leichte Aufgabe, die Resultate bei Bing etwa erscheinen bislang noch immer etwas chaotisch.

Google will nun mit seinem neuen Angebot, das in den kommenden Tagen verfügbar gemacht werden soll, noch einen Schritt weitergehen als Bing. Die nach einer Suche angezeigten Ergebnisse von Twitter werden fortlaufend aktualisiert, es muss also kein neuer Suchvorgang gestartet werden. Wer zum Beispiel bei Google nach dem Wetter in New York sucht, könnte bei den Ergebnissen automatisch den Eintrag eines Twitter-Nutzers sehen, der im Central Park steht und über den ersten Schneefall des Jahres berichtet.

Bereits im Oktober hatte Google angekündigt, Abkommen mit Twitter und auch mit Facebook über die Integration von deren Inhalten geschlossen zu haben. Die nun angekündigten Neuerungen sind das konkrete Ergebnis dieser Vereinbarungen. Inhalte von Facebook und Myspace sollen innerhalb der nächsten Monate ebenfalls bei den Suchergebnissen von Google zu finden sein. Google will allerdings nur die frei zugänglichen Teile dieser Dienste erfassen. Ob und in welchem Umfang Google Geld an diese Online-Gemeinden bezahlt hat, wollte das Unternehmen nicht sagen.

Mit der Handykamera Dinge wie Sehenswürdigkeiten fotografieren

Neben dem Echtzeitdienst hat Google noch einen visuellen Suchdienst vorgestellt. „Google Goggles“ erlaubt es Nutzern, mit der Handykamera Dinge wie Sehenswürdigkeiten zu fotografieren und dann von Google automatisch Informationen darüber geschickt zu bekommen. Der Dienst beschränkt sich bislang noch auf bestimmte Dinge wie Sehenswürdigkeiten, Kunstwerke, Bücher oder Weine. Das Angebot, das zunächst auf Handys mit dem Google-Betriebssystem Android funktionieren soll, könnte Probleme aufwerfen. Eine denkbare Anwendung wäre es, Personen zu fotografieren und dann von Google mit Informationen über sie versorgt zu werden. Google sagte selbst, dafür sei die Technologie noch nicht ausgereift. Etwaige Datenschutzbedenken müssten überprüft werden, bevor eine solche Anwendung erlaubt würde.

Google ist weltweit die dominierende Suchmaschine. In Amerika hat Google einen Marktanteil von 65 Prozent, in Deutschlandnoch deutlich mehr. Microsoft versucht seit Jahren mit wenig Erfolg, Boden gutzumachen. Mit der Suchmaschine Bing hat Microsoft aber mittlerweile seinen Marktanteil leicht ausgebaut. Im Juli hat Microsoft außerdem eine Allianz mit dem Internetkonzern Yahoo geschlossen, der auf seiner Seite künftige ebenfalls Bing einsetzen will.

Quelle

Da bin ich mal gespannt. Hoffe man kann da seine Tweets noch anders ausbinden, als das Twitterprofil ganz sperren?

Der Autor

Mein Name ist Chris. Ich komme aus dem wunderschönen Bamberg, bin 19 Jahre alt und habe eine Ausbildung als Kaufmann in Marketingkommunikation. Ich blogge schon seit über 3 Jahren. Für mich ist mein Blog ein Hobby, bei dem ich nicht nur Erfahrungen sammeln konnte, sondern auch interessante Kontakte knüpfen durfte! Mehr über mich und den Blog gibt es unter "Blog".

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  1. Also, wenn Google jetzt schon Anwendungen zur Dateninfo über private Personen machen will – so richtig geplant machen will – dann werde ich mich aus dem Internet zurückziehen.

    Ich will ja nicht, dass mich wer fotografiert & dann sofort alles über mich weiß. Ist ja unheimlich.

  2. Also ich habe nicht umsonst meinen Twitter Account geschützt…

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