FYVE TV Spot: Lohnt sich das 5 Euro Internet Paket?

23
Apr
2011

Aktuell findet man im Fernsehen zwei verschiedenene Spots vom Mobilfunkanbieter FYVE. In der Werbung wird besonders mit dem attraktiven Preis von 5 Euro für das Internet geworben.

Doch lohnt sich dieses Paket überhaupt?

Zuerst möchte ich darauf hinweisen, dass ich keine Karte von FYVE besitze und nur die Fakten aufzählen kann. Ich kann keine persönlichen Erfahrungen mit der Geschwindigkeit des Internets bestätigen und deshalb wird dieser Punkt auch nicht großartig angesprochen.

FYVE wirbt also mit 5 Euro für das Internet Paket auf dem Handy.

Doch welche Vor- und Nachteile bringt es dem Nutzer?

Vorteile:

  • Mit 5 Euro im Monat ist es 50% billiger als bei den meisten Anbietern
  • Nutzer die kaum ins Internet gehen, aber trotzdem ab und zu etwas nachschauen wollen ist dieses Paket geeignet
  • Es wird das Netz von Vodafone benutzt und daher sollte die Geschwindigkeit akzeptabel sein
  • Mit 9 Cent pro Minute und SMS kann FYVE mit der Konkurrenz mithalten

Nachteile:

  • für 5 Euro im Monat können nur 150 MB verbraucht werden, danach wird das Internet abgeschaltet
  • die maxime Geschwindigkeit in dem Paket ist laut Prepaid-Wiki gerade mal bei 0,384 Mbit/s
  • iPhone und andere Smartphones verbrauchen schnell 150 MB
Mein Fazit

Das 5 Euro Paket ist in meiner Sicht für die meisten Verbraucher nicht sinnvoll. Die 150 MB sind normalerweise ziemlich schnell aufgebraucht und die Geschwindigkeit hält sich dabei auch in Grenzen. Wer zu FYVE will, dem empfehle ich lieber das 10 Euro Internet Paket. Dort bekommt man 500 MB und danach wird zwar gedrosselt, aber das Internet wird nicht ganz abgeschaltet.

In meiner Sicht wollte FYVE in der Werbung einfach nur den “Billiger-Effekt” anstreben. Denn es gibt aktuell kein bekannten Anbieter, der nur 5 Euro für Internet auf dem Handy bietet.

Der Autor

Mein Name ist Chris. Ich komme aus dem wunderschönen Bamberg, bin 20 Jahre alt und habe eine Ausbildung als Kaufmann in Marketingkommunikation. Ich blogge schon seit über 3 Jahren. Für mich ist mein Blog ein Hobby, bei dem ich nicht nur Erfahrungen sammeln konnte, sondern auch interessante Kontakte knüpfen durfte! Mehr über mich und den Blog gibt es unter "Blog". Google+



10 Comments

  • buliwyf sagt:

    Bei Blau und Simyo soll am 02.05 auch so eine Option dazukommen. 100 MB für 5 Euro.

  • Thomas sagt:

    Ich denke jeder der am Markt etablierten Anbieter hat so seine Tücken – nicht immer auf den ersten und zweiten Blick sichtbar. Manchmal merkt man erst was Sache ist wenn man den Anbieter gewählt hat. Ich kann hier ein aktuelles Lied von BILDmobil singen. Einerseits günstig, andererseits aber auch an zig Ecken kastriertes Internet! Und das steht nirgends…., sowas ist ja schon fast berechnende Irreführung der Kunden.

    500 MB im Monat reichen locker aus. Es sei denn man ist Youtube & Co. erlegen, dann wird es natürlich sehr schnell sehr eng.

    *Sorry wegen des Links*

  • Mark sagt:

    Ich selbst nutze ein 1GB Paket von blau.de und mit 10€ ist das eher die Wahl für den Gelegenheitsnutzer. 150mb sind schon sehr wenig!

  • Frank sagt:

    Hi Chriz,
    auch ich finde das Fyve Paket eher uninteressant. Vor allem, da nach den 150 MB das Internet ganz abgeschaltet statt nur gedrosselt wird. Wobei ein Kumpel neulich meinte, dass er mit seinem LG Smartphone nur ca. 55 MB im Monat bräuchte, da er Apps generell nur über WLAN installiert und updated. Unterwegs nutze er dann den Browser, Twitter etc… Es scheint also trotzdem eine Zielgruppe zu geben, für welche der Tarif geeignet ist. (Mein Kumpel hat trotzdem BASE)

    In der Tabelle für Handy Internet Flatrates habe ich auf meiner Seite viele deutsche Datentarife zusammengestellt. Dort kann man auch einstellen, ab wieviel MB frühestens gedrosselt werden darf. Ich persönlich empfehle 500 MB, wenn man sein Smartphone sorglos benutzen möchte, ohne andauernd über das bereits verbrauchte Datenvolumen nachzudenken.

  • oggy sagt:

    Also mir reichen teilweise die 200MB von der Telekom nicht aus, ab und an wird doch gedrosselt. Und das, obwohl ich auch viel übers WLAN surfe. Daher käme ein 150MB Paket nicht in Frage, wenn es dazu auch noch abgeschaltet wird.

  • BaHo sagt:

    Ich besitze seid Januar eine Fyve SIM Karte. :) Ich weiß icht aber auf der Webseite steht auch: Wer nur Webseiten und Emails abruft reicht das 5 euro Packet aus. Wer natürlich ein iPhone hat und sich Musik und ständig Apps aus dem Store zieht reicht das nicht aus.

    Ich surfe unterwegs täglich mit meinem Sony Xperia x10, lade auch ab und zu Apps aus dem Android Market Store nutze Facebook und andere Social Dienste. Bisher wurde das Internet für 5 Euro monatlich nicht gesperrt.

    Jeder sollte das testen, wer einen günstigen Provider für sein Smartphone sucht. Viel falsch kann man nicht machen, es ist eine Prepaid Karte ;)

    Leider habe ich mein Telenier verhalten geändert. Trotz den 9 Cent sind die 15 Euro schnell verbraucht.

    Vieleicht konnte ich dem einen oder anderen die Angst vor FYVE nehmen.

    Gruß
    BaHo

  • Holger sagt:

    Ich halte von diesen Billiganbietern ehrlich gesagt nicht viel. Irgendwas ist immer dran faul oder funktioniert nicht, wie es soll. Billig hat halt auch immer seinen Preis. Wer keinerlei Ansprüche hat, ok, kann ich noch ein wenig verstehen, wenn man so einen Anbieter dann nimmt – Geiz ist ja geil, nicht wahr? ;)

  • Peter sagt:

    Das Paket ist für einige geeignet. Auf der Seite steht für Vielsurfer, das reicht dafür aber nicht aus.

    Das Paket ist einfach nur für diejenigen sinnvoll, die nur in MSN, Facebook oder Twitter surfen. Da reicht das voll aus.

    Wenn man 150MB pro Monat hat, kann man 5MB pro Tag benutzen. Das MSN nimmt im Handy pro Stunde wenn man viel chattet circa 1MB weg. Reicht also für fünf Stunden am Tag.

    LG


Trackbacks and Pingbacks

  • Praxistest: Fyve – alles was man fürs Smartphone braucht…

    Was es doch wert ist den richtigen Mobilfunkanbieter zu haben hat sich nun mit dem Wechsel zu Fyve gezeigt. Zahlreiche Apps nicht bzw. nur im WLAN-Betrieb nutzen zu können weil der mobile Internetzugang mit gesperrten Ports versehen ist war nicht Sinn …

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