Es ist passiert: Ich habe die Probezeit nicht bestanden..

20
Feb
2011

Vor einigen Wochen habe ich einen Artikel geschrieben, der meine Situation beschrieb. Nachlesbar hier: Was macht man, wenn man die Probezeit nicht besteht?

Darin habe ich geschrieben, das ich höchstwahrscheinlich von der FOS fliege und die Probezeit nicht bestehe. Das ist jetzt auch passiert und ich bin seit Freitag offiziell kein Schüler mehr. Auf der einen Seite ist es ein wenig demotivierend, doch auf der anderen Seite bin ich ziemlich froh.

Natürlich stehe ich jetzt da und habe nicht viel. Aber noch 2 Jahre Schule hätte ich echt nicht ausgehalten. Auch wenn Schule vielleicht angenehmer ist, möchte ich lieber arbeiten. Deshalb suche ich mir jetzt eine Ausbildung und fang das arbeiten an.

Ob ich mein Fachabitur noch nachhole, werde ich noch sehen. Nach der Ausbildung hat man da ja auch noch verschiedene Chancen..

Zur Überbrückung habe ich ein halbes Jahr Praktikum in einem tollen Unternehmen. Morgen gehts los und ich freu mich irgendwie schon riesig. Ich hoffe nur, ich habe nicht zu viele Erwartungen und die Tätigkeiten sind nicht zu eintönig. Was ich aber bisher erfahren habe klingt echt gut!

Danke übrigens auch an alle, die im alten Artikel kommentiert haben. Ich habe mir alles genau durchgelesen, auch wenn ich nicht da drauf geantwortet habe!

Drückt mir die Daumen.. :)

Bildquellenangabe: Karl-Heinz Laube / pixelio.de

Der Autor

Mein Name ist Chris. Ich komme aus dem wunderschönen Bamberg, bin 20 Jahre alt und habe eine Ausbildung als Kaufmann in Marketingkommunikation. Ich blogge schon seit über 3 Jahren. Für mich ist mein Blog ein Hobby, bei dem ich nicht nur Erfahrungen sammeln konnte, sondern auch interessante Kontakte knüpfen durfte! Mehr über mich und den Blog gibt es unter "Blog". Google+



21 Kommentar

  • muehsi sagt:

    Schade und viel Glück – wobei du das ja eigentlisch schon hast, wenn du direkt ein Praktikum usw. findest.. Mach das Beste daraus!

  • Ja, das ist doof. Wenn ich ganz großes Pech habe, könnte mir passieren, daß ich nach 20 Jahren Betriebszugehörigkeit den Spind räumen muß. Nicht gesund genug…

    Such Dir eine gute Ausbildung, die Schule kann auch warten und auf den zweiten Biledungsweg verlagert werden.

    • Chriz sagt:

      Drücke dir die Daumen, dass es noch nicht vorbei ist! Aber manchmal muss man einfach die Realität so sehen, wie sie auch ist.

  • Tobi sagt:

    Schade drum, aber so wie ich dich kenne wirst du dennoch deinen weg gehen und dabei die richtigen Entscheidungen treffen!

  • Steffi sagt:

    Auf jedenfall dumm gelaufen, aber die Chance zum (Fach)Abitur ist ja nicht verflogen.
    Such dir eine gute Ausbildung, die dich interessiert und absolviere diese.
    Wenn’s dich dann wieder/immer noch interessiert dein Abi zu machen und mal an die Uni/FH zu gehen, dann mach es im zweiten Bildungsweg (so schlimm ist der auch nicht, ich mach’s ja selber gerade so :D ).

  • Chrissy sagt:

    Nach der Ausbildung mit bissl Spucke und Ehrgeiz auf die BOS und dann hast nachn Jahr dein Fachabi :D

    Viel Erfolg.

  • Fred sagt:

    Viele Ausbildungen nehmen einen aber auch nur, wenn man Fachabi hat, oder halt richtiges, nicht? Außerdem gibt es ja auch die Hardcoreversion, einjähriges Fachabitur. Da müsstest du nur noch ein Jahr opfern. Mit ein bisschen Disziplin und ersten Erfahrungen im Fachabi kein Problem ;)

    • Chriz sagt:

      Naja kommt auf die Ausbildung an. Aber oft werden lieber Leute mit viel Praxiserfahrung genommen und dafür vielleicht nur die Mittlere Reife, als jemand der mit Fachabi noch nie gearbeitet hat.

  • Wenn du dich freust, dann freu ich mich mit :) Solange du zufrieden bist (auch wenn es doof gelaufen ist irgendwie) dann hast du es richtig gemacht. Man soll das machen, was einen glücklich macht. Somit viel Glück bei deiner neuen Chance die Zukunft zu gestalten :D

  • h4usmeister sagt:

    Hi Chriz,

    klar ist es doof, wenn man ein selbst gestecktes Ziel nicht erreicht. Aber zurückblickend muss ich sagen, dass ich auch nicht gerade zielstrebig zu meinem jetzigen Beruf gekommen bin. Dazwischen lag auch zum Beispiel ein abgebrochenes Studium nach 4 Semestern.

    Heute bin ich zufrieden und froh darüber, dass es so gelaufen ist. Es gibt Erfahrungen, über die kann man sich ärgern, man kann sie aber auch einfach als “erledigt” abhaken.

    Viel Erfolg weiterhin (und bis zum nächsten Twittagessen)!

    h4usmeister

    • Chriz sagt:

      Ich bin auch unglaublich froh, dass ich jetzt erstmal weg von dieser Schule bin. Das Praktikum ist bisher sehr geil und ich kann mich nicht beschweren.

  • Karin sagt:

    Ich wünsche Dir alles Gute! Sicher war es die richtige Entscheidung, denn eine Ausbildung hat immerhin den Vorteil, dass Du währenddessen schon Praxiserfahrungen sammelst, und außerdem merkst Du dann, was Dir liegt und was nicht. In der Schule mit dem Frontalunterricht lernt man so etwas nicht. Und den Abschluss kannst Du – je nachdem, welchen Weg Du wählen wirst und wenn Du ihn hierfür brauchst – ja immer noch nachholen.

    Vielleicht ergibt sich ja schon durch das Praktikum etwas für Dich. Auf jeden Fall drücke ich Dir die Daumen, dass Du in diesem Zeitraum einen Ausbildungsplatz in einem Beruf findest, der Dir liegt, und dass Du dann auch noch klarer sehen wirst, in welche Richtung Du gehen möchtest. Schön, dass es auch bezahlt ist. Heutzutage ist das bei Praktika keineswegs selbstverständlich.

    Wenn mir in meiner eigenen “Laufbahn” eines klar geworden ist, dann eines: Berufserfahrung ist in der heutigen freien Wirtschaft noch wichtiger als die schulische Qualifikation. In den Stellenanzeigen rangiert dieser Punkt meistens ganz weit oben, gleich hinter der abgeschlossenen Ausbildung in dem Bereich. Mein Abitur hat mir im Grunde – da ich nicht studiert habe und Geld für ein eigenständiges Leben verdienen eine höhere Priorität für mich haben – gar nichts gebracht; außer, dass meine kaufmännisch-fremdsprachliche Ausbildung um ein Jahr verkürzt war. Letztendlich war dieses eine Jahr aber für mich auch keine gewonnene Zeit. Sie wäre es vielleicht gewesen, wenn ich danach sofort etwas Dauerhaftes gefunden hätte. Aber die Konkurrenz ist auf dem Arbeitsmarkt nun einmal groß, gerade in dem Bereich.

    Das Wichtigste ist aus meiner Sicht also, ins Berufsleben reinzukommen. Je früher das geschieht, desto besser, zeigt es doch auch praktische Eigeninitiative. Durch meine Qualifikation geschah das leider erst recht spät. In meinem Bekanntenkreis sind aber auch Menschen mit abgeschlossenem Studium, die danach erst ihren Weg auf den qualifizierten Arbeitsmarkt finden mussten und dies teils über Praktika machen mussten / müssen. Irgendwie muss ja die geforderte “Berufserfahrung” erstmal gesammelt werden. Wenn man noch ziemlich am Anfang steht – wie eben auch Du – hat man den Vorteil, dass man noch nicht so auf ein berufliches Spezialgebiet festgelegt ist und somit mehr Möglichkeiten hat, im Rahmen seiner Fähigkeiten in der Wirtschaft unterzukommen. Ist jemand hingegen schon stark spezialisiert, ist die Wahl schon eingeschränkter. Dafür haben diese Leute meist aber auch Beziehungen in ihrem Bereich gesammelt, so dass sie bei einem Arbeitsplatzverlust womöglich leichter wieder eine ihrer Qualifikation gemäße Anstellung finden.

    Auf jeden Fall Toitoitoi für das Praktikum und die potentielle Ausbildung!

    LG Karin

  • Das tut mir richtig leid, wünsche Dir viel Glück bei der Suche nach einer Ausbildung.. :-(

  • bernd sagt:

    Hmmm lass den Kopf nicht hängen, es passt eben nicht immer. Das muss nicht an dir liegenb und woanders wird es bestimmt besser – also das Leben geht wieter! TEUTEUTEU!


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